Zeller Keramik
Hinter Zeller Keramik liegen mehr als 200 Jahre Geschichte. Trotzdem wirken die Produkte des Unternehmens frisch und modern. Das Unternehmen hat es geschafft, Tradition und Moderne in besonderen Keramikgeschirren zu verbinden. Ein zeitgemäßer Produktionsablauf verschmilzt bei Zeller Keramik mit dem Anspruch echter Handarbeit und lässt eine besondere Handwerkskunst entstehen, die auch heute wieder mehr und mehr Liebhaber findet, die die Dekore der Manufaktur zu schätzen wissen.
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Zeller Keramik
Zeller Keramik – das sind mehr als 200 Jahre Geschichte, die Spuren hinterlassen haben. Nicht immer ging es dabei bergauf, auch schwierige Zeiten hat das Unternehmen meistern müssen. Vielleicht ist Zeller Keramik gerade aus diesem Grund seinen Traditionen treu geblieben und setzt auch im 21. Jahrhundert auf Handarbeit. Die Dekore finden auf dem Keramikgeschirr von Hand ihren Platz. Und machen den besonderen Charakter der Zeller Keramik aus. Ein Anspruch, den das Keramikgeschirr von Zeller Keramik heute noch ausstrahlt.
Zeller Keramik – hinter diesem unscheinbaren Markennamen verbirgt sich eine Geschichte, die vor mehr als 200 Jahren ihren Anfang nahm - am 22. Oktober 1794. Josef Anton Burger legte im ausgehenden 18. Jahrhundert den Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen, das sich nicht nur durch die Jahrhunderte behaupten konnte, sondern seine Traditionen bis heute bewahrt hat. Die Geschichte der Zeller Keramik beginnt am „Oberen Tor“ in Zell am Harmersbach, als Josef Anton Burger mit der Herstellung von Fayence-Produkten begann. Und damit nicht nur den Grundstein für die Marke Zeller Keramik legte, sondern die Kunst der Keramikherstellung nach Deutschland holte. 1842 nahm das Unternehmen die Herstellung von Porzellan auf. Und konnte sich erfolgreich gegen die Konkurrenz behaupten. Der Name Zeller Keramik wurde nicht nur die hohe Qualität der Erzeugnisse bekannt. Mehrere Auszeichnungen mehrten den Ruf des Unternehmens, das bis heute seine Liebhaber findet. Der Deutsch-Französische Krieg in den Jahren 1870/71, der zur Einigung Deutschlands führen sollte, ging an dem Unternehmen leider nicht spurlos vorüber. Zeller Keramik bezog seine Porzellanmasse aus Limoges. Als Folge des Krieges blieben die Lieferungen aus, was Zeller Keramik in eine Krise stürzen sollte. Um die Jahrhundertwende entstanden in den Räumen des Unternehmens einige der klassischen Dekore, wie Hahn und Henne. Im Jahr 1907 wechselte das Unternehmen den Besitzer und wurde von Georg Schmider übernommen. Es entstand die Georg Schmider, Vereinigte Zeller Keramische Fabriken. Während der Kriegsjahre von 1939 – 45 kam es durch den Mangel an Rohstoffen auch bei Zeller Keramik zu Engpässen. Die Porzellanfabrikation musste 1942 aufgrund der fehlenden Kohle eingestellt werden. Zum Ende des letzten Jahrhunderts brach für die Marke und das Unternehmen eine wechselvolle Geschichte an. Zeller Keramik geriet durch ausländische Importe zunehmend unter Druck. Dass das Unternehmen heute wieder seinem Ruf gerecht werden kann, verdankt Zeller Keramik Ralf Müller und Martin Trenkle, die das Unternehmen 2006 übernahmen und sanierten. Ein herausragendes Merkmal der Zeller Keramik Manufaktur GmbH & Co. KG ist die Tatsache, dass wieder von Hand bemalt wird.
Hinter Zeller Keramik liegen mehr als 200 Jahre Geschichte. Trotzdem wirken die Produkte des Unternehmens frisch und modern. Das Unternehmen hat es geschafft, Tradition und Moderne in besonderen Keramikgeschirren zu verbinden. Ein zeitgemäßer Produktionsablauf verschmilzt bei Zeller Keramik mit dem Anspruch echter Handarbeit und lässt eine besondere Handwerkskunst entstehen, die auch heute wieder mehr und mehr Liebhaber findet, die die Dekore der Manufaktur zu schätzen wissen.
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